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  • In Memoriam Mireille Knoll
    19:00 -20:00
    2018.04.02Europe/Vienna

    Technikerstraße 2, 1040 Wien, Österreich

    Technikerstraße 2, 1040 Wien, Österreich

    Wieder ein Akt antisemitischer Gewalt in Frankreich. Wieder ein Mord. Vor wenigen Tagen hat Mireille Knoll an ihrem Lebensabend jener Hass eingeholt, dem sie als Kind während der Shoah entflohen war.

    Die Zustände in Frankreich sind für viele Juden und Jüdinnen unerträglich geworden. Kaum ein Monat vergeht indem nicht von einer Gräueltat an jüdischen Mitbürgern berichtet wird. Ob zu Tode gefoltert wie Ilan Halimi, erschossen wie die Schulkinder in Toulouse, in ihren Synagogen überfallen wie während der Pogrome in Sarcelles, niedergestochen wie in Marseille, in einem koscheren Supermarkt als Geiseln genommen wie in Vincennes, zu Tode geprügelt und vom Balkon gestürzt wie Sarah Halimi, oder erstochen und verbrannt wie Madame Knoll: Die Mitglieder der jüdischen Gemeinde Frankreichs sind geradezu unablässig unerträglichen Angriffen ausgesetzt.

    Wir sind von diesen Zuständen, und dem aktuellen Mord an Mireille Knoll, tief betroffen, und wollen aus drei Gründen zu einer Kundgebung vor der französischen Botschaft aufrufen.

    Erstens, weil wir Madame Knoll gedenken, und für sie das Kaddisch sprechen wollen.

    Zweitens, weil wir unsere Solidarität mit den Juden und Jüdinnen Frankreichs ausdrücken möchten.

    Und schließlich, weil wir uns laut und öffentlich dagegen wehren wollen, dass die Benennung und Bekämpfung dieser Taten dazu missbraucht wird, Hass gegen andere Bevölkerungsgruppen und Religionen zu schüren. Wenn wir erlauben, dass diese Angriffe dazu führen, dass wir selbst der Logik des Rassismus verfallen, beweisen wir, dass wir aus diesen Vorfällen nichts gelernt haben, und dazu verdammt sind die Geschichte zu wiederholen. Gerade in Österreich, gerade unter dieser Regierung sehen wir uns dazu berufen diese Botschaft hinauszutragen!

    Die Kundgebung soll vor der französischen Botschaft stattfinden, nicht weil wir der französischen Republik die Schuld an diesen Angriffen zuschreiben, sondern aus Solidarität mit ihren Staatsangehörigen. Wir werden dort ein paar Worte sprechen, für Madame Knoll das Kaddisch sagen, eine Schweigeminute halten, und anschließend einige Gedenkkerzen und Botschaften hinterlassen.

    Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen, und dass auch ihr vor der Botschaft die eine oder andere Gedenkkerze oder geschriebene Botschaft hinterlässt.

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  • Warschauer Ghetto: Propaganda damals und heute
    19:00 -22:00
    2018.04.18Europe/Vienna

    Jüdische österreichische HochschülerInnen

    Jüdische österreichische HochschülerInnen

    Gedenkveranstaltung: Aufstand im Warschauer Ghetto
    19.April 1943

    “Warschauer Ghetto: Propaganda damals und heute”

    Filmvorführung: « Geheimsache Ghetto » Yael Hersonski, (ISR/D 2009), (Originaltitel: Shtikat Haarchion, Internationaler Titel: A Film Unfinished)

    JÖH im Gespräch mit Klaus Davidowicz

    – Geschlossene Veranstaltung!
    Anmeldungen ab Ende März online möglich!

    – Freier Eintritt!
    – Wir bitten euch euren Personalausweis im Eingangsbereich vorzuweisen.

    Filmbeschreibung:

    Dies ist die Geschichte eines Films, der nie fertiggestellt wurde. Erhalten blieb ein Rohschnitt, der im Bundesfilmarchiv lagert. Er ist der längste Film, den ein Nazi-Propagandateam im Warschauer Ghetto drehte. Aufgenommen kurz vor der Deportation der Ghettobewohner, werden aufwendig ins zenierte Szenen vom vermeintlichen Luxusleben der Juden im Ghetto Ein stellungen gegenübergestellt, auf denen Hunger, Tod und Leiden der Bewohner zu sehen sind. Warum dieser Propagandafilm gedreht wurde und wer ihn sehen sollte, ist nicht bekannt. Teile des Filmmaterials tauchten nach dem Krieg als “Archivaufnahmen” in Dokumentationen über das Warschauer Ghetto auf.

    Für ihren Film befragte Yael Hersonski Augenzeugen, die sich an die Dreharbeiten des Propagandafilms erinnern, suchte nach Aufzeichnungen in geretteten Tagebüchern von Bewohnern des Ghettos und fand das Verhörprotokoll des Kameramanns der Aufnahmen. Diese Zeugnisse belegen den Zynismus der damaligen Dreharbeiten und stellen die unkritische Verwendung so entstandener Aufnahmen in Frage.

    Yael Hersonski: “Mehr noch als mündliche oder schriftliche Zeugnisse eignen sich Bilder für Interpretationen und Manipulationen. Mit dem Archivmaterial zum Holocaust setzte die erste systematische Film-Dokumentation von Kriegs verbrechen ein. Nachdem die Welt einen Teil der Verbrechen mit eigenen Augen hatte sehen können, waren die Bilder nicht länger, was sie zuvor waren. Etwas hat sich verändert, ein typisch menschlicher Schutzreflex wurde entfernt, und der Schleier aus Taubheit, der über dem Unfassbaren lag und den reinen Horror verbarg, wurde gelüftet.”

    Quelle: 60. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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  • YOM Ha’atzmaut Clubbing
    20:00 -04:00
    2018.04.19-2018.04.20Europe/Vienna

    Aux Gazelles

    Aux Gazelles

    1948-2018 Israel feiert 70 Jahre Staatsgründung und wir feiern mit!
    WIZO Austria, WIZO Aviv und Young Wizo Austria gemeinsam mit den Jüdischen Österreichischen HochschülerInnen (JÖH) und der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) laden Euch zu einem unvergesslichen Yom Ha’atzmaut Clubbing im “Aux Gazelles Club” ein.
    Der Reinerlös dieser Veranstaltung wird unserer WIZO-Kindertagesstätte in Modi’in gespendet.
    www.wizo.at

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